Schal NR. 22

unterwegs

Ein Stück mit (Familien-)Geschichte – das Schussgarn dieses Schals wurde in den frühen 1980ern von meiner Mutter handgesponnen.

Geschichte des Schals

Dieser Schal hat ein besonderes Schussgarn: Es stammt von einer ehemaligen Strickjacke. Die hatte meine Mutter in den früher 1980ern aus (ebenfalls von ihr) handgesponnener Wolle angefertigt, nie getragen und trotzdem mottenfrei bis ins Jahr 2022 gerettet. Wir haben sie aufgeribbelt, und weil sie recht ungleichmäßig gesponnen ist, ist dieser Schal sehr schön „chunky“. Die Schafrasse weiß ich nicht, es ist aber sehr weich, von daher könnte es durchaus Merino sein.

Diese handgesponnene Wolle lässt sich sehr schön kombinieren mit Elbwolle, hier von Deichschafen aus der Altmark in dunkelgrün. Dank Lebenslauf weiß ich, dass diese Schafe 2017 geschoren wurden, die Wolle in Polen gewaschen und anschließend in der Spinnerei Forst in der Lausitz kardiert, gesponnen und gefärbt wurde.

Der orange Streifen ist aus Lammwolle von der Elbtalaue in der Farbe „Rust“ von Tulliver Yarn aus Brandenburg, und ebenfalls in Brandenburg gefärbt wurde das blaue Garn, nämlich mit Indigo von Hey Mama Wolf (Merino und Schwarzkopf aus Deutschland, gesponnen in Tschechien).

Größe: 25x152cm (plus Fransen) – macht sich auch gut als Tischläufer.

An diesem Schal waren beteiligt:

Ich möchte hier die Menschen sichtbar machen, die an einem Schal beteiligt waren – Schäfer:innen, Garnlabels, Pflanzenfärber:innen. Bis es soweit ist, dauert es aber noch ein bisschen…

Schafrassen

Ich arbeite noch an den Portraits für die Schafrassen, deren Wolle ich in meinen Schals verwende. Sobald die fertig sind, gibt es hier mehr Informationen!

Weitere Schals

Jeder Schal ist ein Einzelstück

aus regionaler Schafwolle.